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Valerya Bladesurge ist ein junger Rogue, der sich nach dem Tod ihrer Eltern allein mit Diebstahl und Gaunereien durchschlagen musste. Geboren in dem gefährlichen, ärmeren Viertel von New Kingsworth musste sie sich ihre für ihr Alter erstaunlichen Fähigkeiten selbst aneignen um zu überleben. Seit sie den Helden von Halith'yl begegnet ist, zieht sie mit ihnen umher, obwohl sie tief in ihrem abgehärteten Herzen immer noch eine Einzelgängerin ist.

Daten Bearbeiten

Rasse: Mensch
Klasse: Rogue
Alter: 19
Geschlecht: W
Größe: 5'9'' (1,75 m)
Gewicht: 155 lbs (70 kg)
Haarfarbe: Schwarz
Augenfarbe: Blau
Alignment: Chaotic Neutral
Feinde: Nekronazi

Farnok

Rasierer

Lehmmir

Die Goldenen Bären

Freunde: Bombadur

Toûkka

Kizziar-Ausk

Branil

Leben Bearbeiten

Familiärer Hintergrund und Abstammung Bearbeiten

Valerya wurde als Tochter des bekannten Schwertkämpfers Aros Bladesurge und der Adeligen Lanema Saphin in New Kingsworth geboren. (siehe Die Geschichte von Aros und Lanema)

Kindheit und Jugend Bearbeiten

Valerya wurde von ihrer Ziehmutter Magdalene erzogen und wuchs in einer kleinen Wohnung im Armenviertel von New Kingsworth auf. Magdelene half in einer Bäckerei aus und verdiente so gerade genug, um für sich und Valerya sorgen zu können. Eine freundliche Nachbarsfamilie war zwar bereit, auf Valerya aufzupassen, als sie es noch nicht selbst konnte und Magdalene bei der Arbeit war, aber von Kleinkindesjahren an wurde sie darauf vorbereitet eines Tages alleine zurechtzukommen. Schon ab dem zarten Alter von 6 Jahren spielte sie ohne Aufsicht mit den Nachbarskindern in den Gassen und auf den Dächern, wobei sie stets auf ihre Tante Magdalene hörte und dunkle Orte mied. So kam es, dass sie bald jeden Winkel ihres Bezirks auswendig kannte und über die Dächer und Abkürzungen schnell von einem Ort an den anderen gelangte. Manchmal schlich sie sich mit anderen Kindern in Gärten von Adeligen, wo sie Äpfel von Bäumen und Beeren von Büschen stahlen. Oft spielten sie auch Fangen und Verstecken in den Gassen und über den Dächern, Spiele, in denen Valerya unschlagbar war. Flink und geschickt sprang sie von Dach zu Dach und sie kannte die unmöglichsten Verstecke. Am Abend, nachdem Magdalene von der Arbeit zurückgekehrt war, gab sie Valerya oft Unterricht und brachte ihr Lesen, Schreiben und Rechnen bei.

Kurz nach Valeryas zehntem Geburtstag erkrankte die alte Magdalene schwer. Hustend kam sie aus der Bäckerei zurück und legte sich hin, um sich auszuruhen. Valerya merkte, dass es ihrer Tante Magdalene nicht gut ging und kümmerte sich um sie. Am nächsten Tag war Magdalene nicht kräftig genug, um arbeiten zu gehen, also blieb sie in der kleinen Wohnung mit brennheißer Stirn liegen, obwohl es ihr missfiel. Valerya machte sich auf zu einem Kräuterheiler, um Medizin für ihre Ziehmutter zu besorgen, doch sie hatte nicht genug Geld. Sie flehte den Herbalisten an, ihr die Medizin zu geben und sie würde ihm den Preis zurückzahlen, doch er blieb stur. Verbittert kehrte Valerya zu Magdalene zurück. Am nächsten Abend rief Magdalene Valerya zu sich. Sie erzählte ihr die wahre Geschichte von ihren Eltern und gab ihr wertvolle Ratschläge zum Überleben. Mit Tränen in den Augen kniete Valerya neben ihrer Ziehmutter, während diese mit letzter Kraft zu ihr sprach. Zum Schluss bat Magdalene Valerya, die unterste Lade des Nachtkästchens neben ihr zu öffnen und den enthaltenen Gegenstand zu entnehmen. Valerya tat, was Magdalene von ihr verlangt hatte und entnahm einen feinen Dolch mit bläulichem Griff. Magdalene erklärte, dass Valeryas Großvater diesen Dolch einst Valeryas Mutter zu ihrem zehnten Geburtstag geschenkt hatte, damit diese in der Lage war, sich zu verteidigen. Der Dolch war fein geschmiedet und der bläuliche Griff kunstvoll verziert. Magdalene schenkte Valerya den Dolch und ermahnte sie, gut darauf aufzupassen, denn Valeryas Leben könnte davon abhängen. Valerya nahm den Dolch dankbar entgegen und betrachtete ihn bewundernd. Als Magdalene fertig gesprochen hatte, schloss die alte Frau wieder die Augen. Valerya blieb die ganze Nacht bei ihr, doch schließlich übermannte sie die Müdigkeit und sie schlief ein. Als sie am nächsten Morgen aufwachte, schaute sie sofort nach Magdalene. Das Fieber war abgeklungen, aber Magdalene atmete nicht mehr. Leise weinte Valerya um ihre Ziehmutter. Ihr wurde klar, dass sie jetzt niemanden mehr hatte, auf den sie sich verlassen konnte.

Als Valeryas erste Trauer abgeklungen war, verließ sie die Wohnung. Sie wusste nicht, was sie mit Magdalene machen sollte und kletterte auf die Dächer, den Ort, wo sie frei und unbesiegbar war. Sie rannte eine Weile in eine Richtung, sprang von Dach zu Dach, bis sie schließlich halt machte und sich niederließ um darüber nachzudenken, dass sie jetzt ganz alleine war. Als die Dämmerung kam, wurde ihr klar, dass sie einen Unterschlupf brauchte, doch sie konnte nicht in die Wohnung zurückkehren. Schließlich fand sie ein leeres Dachgeschoß, in dem sie sich auf den Boden legte. In den nächsten Tagen quälte sie immer zunächst nach dem Aufwachen die Erinnerung an Madgalenes Tod, als ihr einfiel, warum sie sich nicht in ihrer bekannten Wohnung befand. Anfangs ernährte sie sich wie früher von den Äpfeln an den Bäumen doch bald hatte sie genug davon. Sie begann, sich an Verkaufsstände an der Straße heranzuschleichen und kleine Mengen an Lebensmitteln mitgehen zu lassen, während der Verkäufer mit Feilschen beschäftigt war. Klein und flink wie sie war, wurde sie niemals erwischt. Geräuschlos und geschmeidig wie eine Katze bewegte sie sich und stahl unbemerkt Kirschen und Weintrauben, später auch ganze Brotlaibe.